das grätzl: einmal meidling, immer meidling

das grätzl: einmal meidling, immer meidling

Zusammengewachsen. Das trifft auf den 12. Wiener Gemeindebezirk Meidling wohl zu wie auf keinen anderen. Schon 1104 wurde der Ort unter dem Namen Murlingen erwähnt und hat seitdem eine bewegte Geschichte hinter sich.

Obermeidling, Untermeidling, Gaudenzdorf, Hetzendorf und Altmannsdorf: Alleine die Namen der ehemaligen Vororte spiegeln die dörfliche Struktur des Bezirkes wider. Erst um 1890 mit dem Stadtzentrum verbunden, siedelten sich hier die unterschiedlichsten Betriebe und Arbeiterfamilien an. Und dieser Charakter ist dem Bezirk bis heute geblieben. So wie auch das berühmte »Meidlinger L« – eine ausgeprägte Dialektform, die angeblich mit zugewanderten tschechischen Handwerkern im 19. Jahrhundert nach Wien gekommen sein soll. 

Rund um den Meidlinger Markt ist das »Meidlinger L« auch heute noch zu hören. Natürlich vermischt mit einem bunten Mix aus anderen Sprachen. Und genau die Mischung aus Tradition und internationalem Flair lockt auch immer mehr junges und kreatives Volk in den ehemaligen Arbeiterbezirk. Dadurch entstehen spannende Kombinationen, die es zu entdecken gilt:

  • Dorfcharakter durch niedrige Häuser
  • Unmittelbare Nähe zum Schlosspark Schönbrunn
  • Bauernmarkt mit abwechslungsreichen Ständen
  • Restaurants, Szene-Cafés und Tschecherl
  • viele kleine Fach- und Spezialitätenläden
  • einige Reminiszenzen an die Monarchie
  • und mittendrin Ihr Hotelzimmer!

 

Highlights

gscheid: das grätzl in zahlen <br>1104

gscheid: das grätzl in zahlen <br>1104

Schon im Jahr 1104 wurde der Ort Meidling namentlich erwähnt – damals jedoch noch unter dem alten Namen »Murlingen«. Der Meidlinger Markt selbst hat da noch etwas auf sich warten lassen, entstand er doch erst in der Zwischenkriegszeit.

 

14.000

14.000

Rund 14.000 Besucherinnen und Besucher flanieren pro Woche zwischen den Standln des Meidlinger Markts. Tendenz: steigend!

 

50

50

Rund 50 gemauerte, bunte Standln gibt es am Meidlinger Markt zu entdecken. Ihre Farbenvielfalt – von Mintgrün über Lila bis hin zu Terrakotta-Orange ist da alles dabei – spiegelt sich auch in den feilgebotenen Waren wider.

 

1.000+

1.000+

Genießen Sie Würstel mit Saft, Čevapčići, Pizza, glutenfreie Biokost, Caffè Latte mit Sojamilch, Obst, Gemüse oder Fleischspezialitäten. Im Delikatessenladen, im Szenekaffeehaus, im Tschecherl oder im Wiener Wirtshaus.

 

1869

1869

Nur ein Stück entfernt, am Meidlinger Friedhof, liegt der Miterfinder der Postkarte (oder zumindest der offizielle »In-die-Tat-Umsetzer«). Im Jahr 1869 machte nämlich Emanuel Alexander Herrmann den ausschlaggebenden Vorschlag, eine postamtlich-offizielle Postkarte in Österreich-Ungarn erstmals einzuführen.

1834

1834

Sehenswert im Grätzl ist außerdem die erste Dampfmaschine Österreichs, die der Fabrikant Bendl im besagten Jahr gleich ums Eck in der Schönbrunner Straße in seinem Betrieb aufstellen ließ. 

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